Die Gefühle

Unsere Gefühle sind die Folge unserer Bewertungen.

Wenn wir Situationen durchleben, dann bewertet unser Verstand diese sofort. Und je nach dem, wie uns die Situation gefällt, verknüpfen wir sie mit einem positiven oder negativen Gefühl. Der Verstand muss bewerten, denn seine Aufgabe ist es, unser Überleben zu sichern. 

Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass wir Gefühle brauchen, um etwas zu lernen. Ohne Gefühle prägen wir uns nichts ein. Gefühle sind also wichtig. 
In unserer heutigen Gesellschaft bewerten wir Situationen nach richtig oder falsch. Das schränkt die Handlungsfähigkeit oftmals ein. Wenn wir etwas "falsch" machen, dann kann das dazu führen, das wir uns nichts mehr zutrauen. Das ist ungünstig, denn niemand macht gern "Fehler". Anders ist es, wenn wir danach gucken, ob die Vorgehensweise für ein bestimmtes Ergebnis funktioniert hat oder nicht. Wir können dann die Strategie ändern, bis es passt. 
Edison hat ca. 1000 Versuche gemacht, bis er die Funktionsweise der Glühlampe erfand.